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So war unser Jahr 2020

Bevor wir in zwei Wochen offiziell einen Haken hinter das Jahr 2020 setzen, haben wir die vergangenen zwölf Monate nochmal Revue passieren lassen. Wir dachten darüber nach, wie viel wir aus den Herausforderungen gelernt haben, was in dieser Zeit am Wichtigsten war und wie eng wir zusammengewachsen sind. Und trotz allen Hürden – es war ein schönes Jahr! Erinnern Sie sich mit uns an die wichtigsten Momente in diesem Jahr zurück.

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Einen guten Rutsch

Die ersten Stunden des Jahres waren stimmungsvoll. Über den Dächer der Stadt und mit Blick auf die Lichter des Hamburger Hafens wurde getanzt und gefeiert – ein schöner Start in dieses noch so gewöhnlich erscheinende neue Jahr.

Für 2020 hatten wir uns viel vorgenommen. Direkt nachdem die letzten feiernden Gäste den Weg nach Hause oder auf ihr Zimmer antraten, haben wir unser geliebtes Restaurant Port für eine Kernsanierung geschlossen. 10 Monate lang planten wir diesen Tag und den Umbau des Restaurants. Fast 40 Jahre lang stand der Name Port für maritime Atmosphäre, norddeutsche Küche und einen unverwechselbaren Blick auf die Landungsbrücken. Nun war es an der Zeit für eine Veränderung. Von heute auf morgen wurden der Raum komplett entkernt, viel gewerkelt und gebaut.

Ein vielversprechendes Jahr

In den nächsten Wochen durften wir viele Gäste begrüßen, Tagungen veranstalten, Events planen, Drinks ausschenken – eine Normalität die wir heute mehr zu schätzen wissen als wir je ahnen würden! Anfang Februar durften wir stolz unseren ausgelernten Auszubildenden zum erfolgreichen Abschluss gratulieren. Einige von Ihnen haben einen neuen Einsatzort in unserem Hause gefunden und sind weiterhin Teil unseres Teams.
Das Jahr schien vielversprechend zu sein.

Der erste Lockdown

In den ersten Tages des März veränderte sich etwas. Die Corona Pandemie war nicht mehr wegzudenken und wir mussten mehr oder weniger dabei zusehen, was das für unsere Branche bedeutete. Ein Reiseverbot für touristische Zwecke wurde ausgesprochen und wir entschieden uns die Türen unseres Hotel Hafen Hamburg vorübergehend zu schließen.

Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen und natürlich waren wir unsicher. Zu keinem Zeitpunkt waren wir unsicher, dass wir unsere Türen wieder öffnen würden, aber darüber wie lange und wie die Zeit werden würde. Wie lange würden die Infektionszahlen steigen? Würden sich die Mitbürgerinnen und Mitbürger an die Bitten und Vorschriften der Landesregierungen halten und so dazu beitragen, dass wir schnell wieder den Betrieb aufnehmen konnten? Durch unsere privat geführte Unternehmensstruktur sind wir es gewohnt Dinge und Herausforderungen selbstständig anzupacken und zu machen und auf einmal waren wir im höchsten Maße abhängig von komplett neuen Einflussfaktoren, die nicht in unserer Hand lagen.

Der Plan für die ersten Tage nach der Schließung stand schnell fest – Gäste informieren, Reservierungen umbuchen oder stornieren, Mitarbeitern die Arbeit im Homeoffice ermöglichen und vor allem positiv denken. Dabei hat uns insbesondere die virtuelle Unterstützung unserer Gäste geholfen. Wir waren und sind immer noch unendlich dankbar für unsere tolle Gemeinschaft, den Austausch, die täglichen Kommentare unter unseren Beiträgen auf den sozialen Netzwerken und die unfassbar lieben und aufmunternden Worte als Antwort auf unsere Newsletter. Als leidenschaftliche Gastgeber vermissten wir vor allem den persönlichen Austausch mit Ihnen - unseren Gästen.

Umbau und hoffnungsvolle Vorbereitung

Trotz des wegfallenden Hotelbetriebs - ruhig war es zu der Zeit bei uns nicht! Umbau- und Sanierungsarbeiten liefen mit Sicherheitsabstand, aber auf Hochtouren. Neben unserem Restaurant Port wurden nach und nach rund 90 Bäder im Traditionshaus saniert.
Für die hoffentlich bald anstehende Wiedereröffnung haben wir aber nicht nur besonderen Wert auf Renovierungen, sondern auch auf unser Hygienekonzept gelegt.

Fleißig haben wir daran gearbeitet unser historisches Haus auf den Corona konformen und sicheren Hotelbetrieb vorzubereiten. Von Wegeleitsystemen, über zusätzliche Hygiene-Schulungen bis hin zu Plexiglasscheiben an unserer Rezeption: Unser Ziel war es Ihnen mit Abstand und so bald wie möglich die beste Bedingungen für einen Hamburg-Besuch zu bieten.

#dufehlst

Die Wochen vergingen und trotz des digitalen Austauschs fehlten uns unsere Gäste und der tägliche persönliche Kontakt zu Ihnen. Denn was ist ein Gastgeber ohne Gast? Unter diesem Motto haben wir gemeinsam mit einer Hamburger Kommunikationsagentur und weiteren Hotelbetrieben Hamburgs an dem Projekt #dufehlst teilgenommen. Das Ergebnis ist ein sehr persönliches Video.

Hereinspaziert

Am 13. Mai war es endlich soweit: Hotels und Gastronomie durften für Privatreisende wieder öffnen! Gewappnet und mit allen Sicherheitsvorkehrungen begrüßten wir die ersten Gäste nach der 60-tägigen Schließung.

Der erste Tag nach der Wiedereröffnung war besonders aufregend. Das Gefühl lässt sich nicht so einfach mit Worten wiedergeben. Sowohl auf unserer, als auch auf der Seite der Gäste war eine unheimliche Freude und positive Spannung zu spüren.
Nun waren wir wieder glücklich darüber Gäste empfangen zu dürfen und unsere wochenlang geplanten Vorhaben und Pläne in die Realität umzusetzen.

Das neue Port

Nach dem Lockdown und einer umfassenden Umbauphase konnten wir am 11. Juni mit dem neuen Port in See stechen. Die Freude war groß, denn eigentlich war das Restaurant bereits Mitte März fertig, jedoch fiel die finale Phase des Umbaus mit der Schließung unseres Hotels zusammen. Sie können sich sicherlich vorstellen, dass wir nun umso mehr darauf brannten Ihnen endlich das neue Design und die neuen Speisen zu präsentieren.

Das neue Gewand des Restaurant Port erinnert auf moderne Weise an Häfen und Schiffe vergangener Tage. Zudem lädt die neue Bar zum Verweilen ein und neben den traditionellen Hamburger Gerichten lassen auch Leckereien vom Grill das Wasser im Mund zusammenlaufen. Das positive Feedback unserer Gäste hat uns unglaublich glücklich gemacht und uns nochmal das Gefühl gegeben, dass wir trotz der vielen Herausforderungen auf einem guten Weg sind.

Der Sommer in Hamburg

Der warme Sommer am Hamburger Hafen hatte einiges zu bieten. Von schönen Spaziergänge entlang der Elbe, über die erste Wiedereröffnung von Museen und kulturellen Einrichtungen bis hin zu aufregenden Hafenrundfahrten und gemütlichen Nachmittagen auf unserer schattigen Terrasse des Restaurant Port.

Viele Gäste haben die Chance genutzt Hamburg von seiner ruhigeren Seite kennenzulernen. Wir haben uns im Sommer noch mehr Zeit genommen als gewöhnlich unsere Gäste herzlich willkommen zu heißen, ihnen ein sicheres Gefühl zu vermitteln, Ausflugs- und Geheimtipps mit auf den Weg zu geben und immer beratend zur Seite zu stehen.

Mitte Juli hat uns eine freudige Nachricht erreicht – zusammen mit unserem Schwesternhotel Empire Riverside Hotel wurden wir vom Deutschen Hotel und Gaststättenverband (DEHOGA) als „TOP-Ausbildungsbetrieb“ ausgezeichnet. Das Gütesiegel haben wir den tollen Bewertungen unserer Auszubildenden zu verdanken. Für uns hatte die Ausbildung in der Hotel- und Gastronomiebranche immer einen hohen Stellenwert. Selbst in diesen unsicheren Zeiten investierten wir gern in die Zukunft. Daher sind wir besonders stolz darüber trotz Pandemie im August zehn neue Auszubildende bei uns begrüßt haben zu dürfen.

Was hat sich verändert?

Das wichtigste Wort des Jahres für die Hotellerie war vermutlich: Flexibilität. Es galt sich stets schnell und häufig vom einen auf den anderen Tag an neue Richtlinien und Gebote anzupassen und diese umzusetzen. Öffnungszeiten, Konzepte und Abläufe wurden regelmäßig angepasst, verändert oder über den Haufen geschmissen. Das Ziel war stets Ihnen und unseren Mitarbeitern den höchstmöglichen Schutz zu bieten und dennoch den Komfort und den Spaß, den eine Reise ausmachen sollten, nicht aus den Augen zu verlieren.

Flexibilität war aber nicht nur in unserem Konzepten, sondern auch bei unseren Angeboten gefragt. Durch die unmittelbare Nähe zur Ost- und Nordsee, die nicht nur in diesem Jahr beliebte Ausflugs- und Ferienziele waren, haben wir uns Gedanken über Reiseinspirationen für Sie gemacht. Zusammen mit den ATLANTIC Hotels haben im Sommer und im Herbst kombinierte Aufenthalte in Hansestädten und Deutschlands schönsten Küstenorten angeboten. Auf diese Weise war der Urlaub in Norddeutschland einfacher, abwechslungsreicher und zudem günstiger möglich.

Eine Legende kehrt zurück

Der Hafen, das Wasser und die Schiffe sind aus Hamburg nicht weg zu denken. So kommt es, dass die Ankunft eines Schiffes nicht selten zu einem (kleinen) Groß-Ereignis wird. Erst recht, wenn es sich um ein historisches Schiff handelt. Bereits vor drei Jahren kehrte die Viermastbark „Peking“ aus New York nach Deutschland zurück, um nach 85 Jahren in der Heimat restauriert zu werden. Hamburger Schiffsliebhaber freuten sich gleichermaßen über die Ankunft der Peking im September und ein wenig erinnerte das Szenario an einen kleinen Hafengeburtstag. Den sichersten und besten Ausblick auf das Spektakel hatte man, wie sollte es anders sein, von unserer Sommerterrasse des Restaurant Port. Der Frachtsegler passierte die Landungsbrücken und machte gegenüber der Elbphilharmonie fest, um künftig ein zentrales Objekt des neuen Deutschen Hafenmuseum zu werden.

Der zweite Lockdown

Der warme und wunderschöne Herbst in unserer Hansestadt und die vielen unvergesslichen Momente, die wir wieder mit unseren Gästen verbringen durften brachten unglaublich viel Freude und Motivation zurück ins Hotel-Leben. Ende Oktober machte uns COVID-19 jedoch wieder einen Strich durch Pläne, Vorhaben und vor allem den Alltag.

Nach so vielen Mühen und Umstellungen, um ein gutes Hygienekonzept umzusetzen, empfanden wir den zweiten Lockdown als traurig, aber natürlich gleichermaßen als unvermeidbar. Die kürzeren und dunkleren Tage und das stille Haus lassen uns sehnsüchtig darauf warten wieder unsere Türen öffnen zu dürfen und Sie gesund und munter begrüßen zu dürfen. In der Zwischenzeit bleiben wir alle so viel wie möglich Zuhause und im Homeoffice. Wir vermissen Sie, bleiben digital in Kontakt und glauben fest daran, dass wir die aufgewühlte Zeit zusammen gut überstehen werden.

Wie geht es weiter?

Wir bleiben nicht still und planen voller Vorfreude das neue Jahr 2021! In Zukunft warten auf Sie weiterhin neue Überraschungen und Veränderungen in unserem Haus. Bleiben Sie gespannt und vor allem gesund. Wir können den Tag kaum abwarten an dem wir unsere historischen Holz-Türen aufschließen, die ersten Gäste Ihren Fuß in das Traditionshaus setzen, sich Blicke mit einem Lächeln treffen und es getreu den Worten des Hotelgründers Willi Bartels wieder heißt: "Herzlich willkommen im Hotel Hafen Hamburg. Willkommen Zuhause."

„Die ganze Hektik der letzten Jahre ist verflogen, man besinnt sich wieder seiner Wurzeln und lernt Alltägliches neu wertzuschätzen.

Kurz vor Weihnachten ist die Zeit für die Lieben und für sich selbst. Ein Moment der Stille für den Blick nach vorne, um mit neuen Kräften in das neue Jahr zu starten. Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein besinnliches Weihnachtsfest und für das neue Jahr Gesundheit, Zufriedenheit und Erfolg!”

Enrico Ungermann, Hoteldirektor
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