Frankfurter Allgemeine Zeitung
Es ist eine wunderbar leichte, zirzensische Meditation über den ewigen Kreislauf des Lebens. Ein Beispiel für Werden und Vergehen, das der ganzen Familie einleuchtet, (…).“
Der Tagesspiegel
Was Julie Taymor da 1997 in New York geschaffen hat, und was seit Dezember 2001 vor ausverkauftem Haus im Hamburger Hafen nachgespielt wird, ist berückendes, aus dem Geist archaischer Schauspieltraditionen entwickeltes Zaubertheater.“
Musicals
Es gibt sie also doch noch: diese Momente, wo man im Musical sitzt und spürt, dass man in diesem Augenblick etwas ganz Besonderes miterlebt, etwas, von dem man intuitiv spürt, dass es Theatergeschichte schreiben wird.
(...) Nach Jahren mittelmäßiger Ausstattungsorgie (...) hat ‚Der König der Löwen‘ den deutschen Feuilletonisten den Glauben an die Lebendigkeit des Musicals wieder gegeben.
Hamburger Abendblatt
„Nicht technisch überladen, nicht operettenhaft getragen – der „König der Löwen“ kommt anmutig, lebendig und verspielt zugleich auf die Bühne (...) Natürlich ist es, wer es so will, ein Märchen mit Ohrwürmern von Elton John („Kann es wirklich Liebe sein“) – Aber es ist eben nicht nur das. Sondern viel mehr.“
Stern
„Denn die Show hat nichts gemein mit singenden Katzen, mit Rollschuh laufenden Zügen oder maskierten Phantomen. Die königliche Geschichte bietet Puppen- und Schattenspiel, Akrobatik, Ballett, ein bisschen Kitsch, ein bisschen Slapstick, Pop-Hits und afrikanische Zulu-Gesänge, Farbspektakel und spektakuläre Einfachheit. Ein Sonnenaufgang, dargestellt nur durch rote Seide an Aluminiumstangen. Ein verdörrender Teich – bloß ein rundes, blaues Seidentuch, das durch ein Loch im Bühnenboden gezogen wird. So einfach. So poetisch. So schön.“
Brigitte
„Das Ganze hätte eine verdammt kitschige Sache werden können. Doch allein der Regisseurin Julie Taymor ist es zu verdanken, dass aus dem Zeichentrickfilm „König der Löwen“ auf der Bühne ein mitreißendes, poetisches Ethno-Märchen wurde, das ab 2. Dezember 2001 in Hamburg neue Maßstäbe in der Musical-Szene setzen wird. „Manche reiben sich in diesem Moment die Augen, die Anfangsszene des Musicals „Der König der Löwen“ lässt sie vor Rührung schlucken".
© Foto und Texte: Stage Entertainment